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Auch das dritte Steampunk-Buch von Cherie Priest bietet spannende Einblicke in Ihre Ideenwelt. Die wohl klassischste Dampfmaschine, der Zug, kommt hier ins Spiel. Und ich muss sagen, dass dieses Buch zum ersten mal auch spannend war. Trotzdem kam mir zwischendurch der Gedanke, dass es die Geschichte nicht schlechter gemacht hätte, wenn kein Steampunk dabei gewesen wäre…

Spannender postapokalyptischer Roman, der in einer Region Amerikas spielt, die von metallfressenden Mini-Robotern überrannt wurde. Mir gefällt besonders, dass weniger das “Warum” thematisiert wird, sondern es mehr darum geht, wie die Menschen ihr Leben in dieser Zone weiterleben. Definitiv zu empfehlen!

Ein SF-Roman mit dem inzwischen klassischen Thema “eine AI wird eigensinnig und übernimmt Maschinen und Roboter um die Menschheit auszulöschen”. Das Buch ist gut, konnte mich aber trotz kreativer Ideen nicht komplett überzeugen. Vielleicht weil es teilweise nur wie eine Modernisierung oder Anpassung des bekannten Schemas auf den Stand der 2010er wirkt. Oder weil es - auch durch die vielen Protagonisten - auf mich mehr wie ein Drehbuch als wie ein Roman wirkt. Funktioniert als Film vielleicht besser.

Das zweite Steampunk-Buch von Frau Priest unterscheidet sich in mancher Hinsicht stark von Boneshaker. Die Geschichte geht in die Welt hinaus, und zeigt viel vom Clockwork-Amerika. Privatdetektive, mehr Luftschiffe und dieser Einblick in die Welt machen das Buch interessanter als seinen Vorgänger, aber richtig überzeugt wurde ich nicht.

Steampunk… Bei Steampunk gefällt mir die Idee, aber irgendwie warte ich immernoch auf einen wirklich guten Roman. Cherie Priest baut eine interessante Welt mit Western, Zombies und Zeppelinen. Leider ist ihr Schreibstil in diesem Buch noch nicht so weit gekommen und die Geschichte nur bedingt spannend. Da ich eine (gepriesene) Schriftstellerin nicht gleich verurteilen wollte, habe ich ihr noch eine Chance gegeben und ihr 2. Buch gekauft…

Charles Stross verbindet in den “Laundry Files” (The Atrocity Archives, The Fuller Memorandum, The Jennifer Morgue, The Apocalype Codex) auf humorvolle Weise britische Geheimagenten, übernatürlichen Horror Marke Cthulhu und IT-Bürokratie. Mehr kann (und darf) man dazu eigentlich nicht sagen, ich werde sicherlich auch die folgenden Bücher kaufen!

Ich würde sagen: eine sehr gut geschriebene klassische Fantasy-Trilogie - wenn Herr Sanderson sich nicht alle Mühe geben würde, alle klassischen Stereotype zu vermeiden. Der Ansatz ist frisch, die Welt originell, und dazu setzt sich der Autor mir vielen Fragen auseinander, die sich normalerweise nicht gestellt werden: “Die Prophezeiung wurde erfüllt - und nun?” Ich kann die Serie jedem empfehlen, der sich schon länger nach frischem Wind in der Fantasy sucht, oder gerade auf den nächsten George R. R. Martin wartet…

Ob man in der Bücher-Welt auch schon von Mashups redet? Dieses ist auf jeden Fall gut gelungen! Gleichzeitig mit dem relativ plötzlichen Auftauchen von Personen mit übermenschlichen Fähigkeiten (Superhelden) bricht in der Welt eine Zombie-Apokalypse aus. Ex-Heroes konzentriert sich auf eine Enklave von Menschen und Helden, die sich in Hollywood verschanzt haben. Und natürlich gibt es auch Helden, deren Fähigkeiten nicht vor Zombie-Bissen schützen…

Der Gewinner des Pulitzer-Preises 2011 ist ein lustig-melancholischer Episoden-Roman der in wilden Sprüngen den Zeitraum von den 60ern bis 2020(?) abdeckt und dabei die Lebensgeschichte eines amerikanischen Musikproduzenten und verschiedener seiner Weggefährten erzählt. Jedes Kapitel wird aus einer anderen Perspektive erzählt, aber bestimmte Charaktere tauchen immer wieder auf. Eine schöne Geschichte über Menschen und Beziehungen, erinnert ein wenig an Jonathan Franzen.

“Alternate History”: Der 2. Weltkrieg wird maßgeblich durch einen deutschen Wissenschaftler beeinflusst, der seine Experimente mit übermenschlichen Kräften ausstattet. Englands Antwort: Hexer, die alte Wesen zwischen den Sternen anrufen.
Spannende Geschichte, die mich vor allem fasziniert, weil sie ohne viele Stereotype auskommt. Allerdings ist sie teilweise etwas deprimierend, da es ohne stereotype Helden auch kein wirkliches Happy End gibt. Ist aber auch nur der erste Teil einer Serie…